Leistungszentrum

Präsentation kontaktlose Energie- und Datenübertragung Leistungszentrum Elektroniksysteme - LZE - Fraunhofer

Leistungszentrum

Das Leistungszentrum Elektroniksysteme ist eine gemeinsame Initiative der Fraunhofer-Gesellschaft, ihrer Institute IIS und IISB und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), zusammen mit weiteren außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie assoziierten Partnern aus der Industrie.

Das Leistungszentrum fußt auf der langjährigen intensiven Zusammenarbeit zwischen den Fraunhofer-Instituten und der FAU sowie der einzigartigen Konzentration von Forschung und Industrie im Bereich der Elektroniksysteme am Standort Erlangen – Metropolregion Nürnberg. Exzellente Forschung und gemeinsame Planung schaffen dabei die Basis für eine umfassende, langfristig angelegte strategische Partnerschaft von Fraunhofer, FAU und Industrie. Die Pilotphase des Leistungszentrums Elektroniksysteme wurde im Januar 2015 gestartet und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gefördert.

Das LZE schafft ein gemeinsames Ökosystem aus FAU und den Fraunhofer-Instituten IIS und IISB mit einem einheitlichen Zugang zu Forschungsthemen im Bereich der Elektroniksysteme. Dadurch können wir beispielsweise junge Start-Ups nach vorne zu bringen.

Prof. Dr. Albert Heuberger, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IIS

Eine gemeinsame Initiative von:

Gefördert durch:

Profil des Leistungszentrums

Komplexe Elektroniksysteme sind die Grundlage jeder modernen Industrie- und Verbraucheranwendung und damit wirtschaftlich von höchster Bedeutung. In Deutschland und insbesondere in Bayern entsteht hohe Wertschöpfung in Branchen mit hohem Grad an Systemintegration wie dem Automobil- und Anlagen-Bau, der Automatisierungstechnik oder der Energietechnik. Gleiches gilt für regulatorische geprägte Branchen, wie beispielsweise die Medizin-/Gesundheitstechnik, in denen die Zulassung eines Gesamtsystems Voraussetzung für den Markteintritt darstellt. Zudem ergeben sich durch den Einsatz von Elektroniksystemen für Traditionsbranchen wie beispielsweise den Sportartikelherstellern, Chancen für ganz neue Produkte (“Wearables”).

Die enge Partnerschaft mit der Industrie wird beispielsweise durch gemeinsame Roadmapping-Prozesse aufgebaut und nachhaltig weiterentwickelt. Die Forschungsaktivitäten des Leistungszentrums sind darauf ausgerichtet, dass sich diese in erfolgreichen und innovativen Produkten der Industriepartner abbilden lassen. Neue Modelle der Kooperation werden von den Partnern des Leistungszentrums aktiv mitgestaltet.

Ziel ist es, den künftigen Herausforderungen bei der Entwicklung komplexer Elektroniksystemen gerecht zu werden. Die Arbeiten sollen in einer offenen Engineering-Plattform erfolgen. Diese stellt ein fachlich-methodisches Rahmenwerk zur Erzeugung, Aufteilung und Verwertung von Forschungsergebnissen zur Verfügung und verknüpft alle Teilnehmer entlang des Innovationsprozesses