Gemeinsam stark – 5 Jahre Leistungszentrum Elektroniksysteme (LZE)

Mit einer Pressekonferenz am 16. Juni 2015 wurde das LZE unter Schirmherrschaft der damaligen bayerischen Wirtschaftsministern Ilse Aigner offiziell eröffnet. Seit nunmehr fünf Jahren bauen die Partner im LZE ihre enge Zusammenarbeit in Forschung und Transfer immer weiter aus. Inzwischen gibt es in Ergänzung zu den Instituten und Lehrstühlen eine eigene, von der Universtität Erlangen-Nürnberg (FAU) und Fraunhofer getragene Rechtsstruktur des LZE, die mit einem gemeinnützigen Verein und einer Technologietransfergesellschaft die Kooperationsmöglichkeiten erweitert. Es wurde eine gemeinsame Weiterbildungsplattform aufgesetzt, die unter anderem mit den digitalen „Knowledge Snacks“ interessante Formate für Teilnehmer aus der Wirtschaft anbietet. Es wurden eigene Veranstaltungsreihen wie die Fachtagung LZE Tech Day oder die Innovationskonferenz #inNUEvation, bei der sich der Stolz auf die Region schon im Namen findet, aus der Taufe gehoben und es sind bereits mehrere Ausgründungen entstanden. Auch das offene Innovationslabor JOSEPHS in Nürnberg gehört mittlerweile zum Startup-Reigen des LZE.

Das Leistungszentrum Elektroniksysteme in der Metropolregion Nürnberg ist eine zentrale Plattform am richtigen Ort, um der regionalen und bayerischen Industrie noch besseren Zugang zum wissenschaftlich wie wirtschaftlich bedeutsamen Themenfeld der Elektronik zu bieten. Nach dem Motto „Gemeinsam erreicht man mehr.“ ist die Mitarbeit aller drei LZE-Forschungspartner in der regionalen Initiative #Innovationskunst nur konsequent.


LZE Knowledge Snacks

Die LZE.academy bietet auch in diesen Zeiten, in ihrer Webinarreihe, die Möglichkeit exklusive Einblicke in das Themenfeld „Digitale Transformation“ zu erhalten! In kurzen Vorträgen vermitteln Experten der LZE.academy-Forschungspartner die wichtigsten Inhalte und bieten in einer anschließenden Q&A-Runde die einzigartige Möglichkeit, Ihre Fragen zu beantworten.

Mehr zu den kostenfreien Webinaren und Wissenssnacks für Zwischendurch unter www.lze.academy/knowlegde_snacks/


FutureIOT – Landwirtschaft.Digital

Pressemitteilung des Fraunhofer IISB

Sensorik zur schnellen elektronischen Detektion von Nitratkonzentrationen in Bodenproben

Das Fraunhofer IISB in Erlangen erforscht im Projekt FutureIOT Herstellung und Einsatz kostengünstiger Ionensensoren. Mit den siebgedruckten Bauelementen lässt sich beispielsweise die Nitratkonzentration in Bodenproben messen und so der Düngemitteleinsatz in der Landwirtschaft steuern. Im Rahmen des Projekts werden die Sensoren weiter optimiert und mit Cloud-Anwendungen vernetzt. FutureIOT wird von der Bayerischen Forschungsstiftung (BFS) gefördert.

Die Nitratbelastung des Grundwassers in landwirtschaftlichen Gebieten wird intensiv diskutiert. Das Fraunhofer IISB in Erlangen stellt eine kostengünstige Methode bereit, mit der sich vor Ort und ohne umfangreiche Laborausstattung Bodenproben analysieren lassen. Die dafür eingesetzten Ionensensoren werden kostengünstig im Siebdruckverfahren hergestellt und lassen sich über eine Spannungsmessung elektronisch auslesen. Die Messdaten dieser potentiometrischen Detektoren werden dann von Mikrocontroller-Einheiten direkt weiter­verarbeitet und ausgewertet. Für Landwirte soll es dadurch einfacher werden, ihrer Dokumentations­pflicht bezüglich der vorgeschriebenen Analysen nachzukommen und den Einsatz von Düngemitteln zu steuern.

Wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IISB nachweisen konnten, sind die kostengünstig gedruckten Nitratsensoren den etablierten Methoden ebenbürtig hinsichtlich der Messgenauigkeit. Zudem gestalten sich die Präparation der Bodenproben und die Messwertaufnahme einfacher.

Im Projekt „FutureIOTProjekt FutureIOT, Teilprojekt Landwirtschaft.Digital. Bodensensorik” der Bayerischen ForschungsstiftungHomepage der Bayerischen Forschungsstiftung (BFS) werden die Sensoren bis hin zur Anbindung an Cloud-Anwendungen weiterentwickelt. Die gedruckten Ionensensoren lassen sich auch im Fitnessbereich in funktionaler Kleidung einsetzen, beispielsweise zur Überwachung physiologischer Körperparameter anhand der Transpiration.

Seine gedruckte Ionensensorik für den Agrar- und Wearables-Bereich präsentiert das Fraunhofer IISB auf der Fachmesse LOPEC 2020 am 25. und 26. März in der Messe München, im Rahmen der WOCHE DER UMWELT am 9. und 10. Juni in Berlin, auf der SMART FARMING CONFERENCE am 23. und 24. Juni in Venlo (NL) sowie auf der SENSOR+TEST vom 23. bis 25. Juni 2020 in Nürnberg.

Aktualisierung (Stand 28.4.2020): Leider konnten bzw. können die genannten Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie geplant durchgeführt werden. Bitte kontaktieren Sie bei Fragen direkt die angegebenen Ansprechpartner.


Werkzeuge intelligent ausstatten: kostensparend und schnell

Intelligente Technologie, die den Menschen unterstützt – einfach, kompakt und ohne große Umrüstzeiten: dieses Ziel verfolgt darum das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Kognitive Handwerkzeuge“ des Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS). Konkret geht es darum, sofort zu erkennen, ob der Mitarbeiter den jeweiligen Montageschritt korrekt ausgeführt hat. Die wirkliche Neuerung dabei ist aber die Idee dahinter: Statt auf neues, teures Werkzeug zu setzen, das mit Sensorik ausgestattet ist oder die gesamte Montagestrecke umzurüsten, wird das vorhandene Werkzeug entsprechend intelligent ausgestattet.

Wie das funktioniert? Ganz einfach mittels eines aufsteckbaren Sensormoduls. Die Mitarbeiter in der Montage stecken dies auf das jeweilige Werkzeug. Somit erhalten die Werkzeuge die benötigte Intelligenz: Das Sensormodul erkennt die durchgeführte Tätigkeit und meldet zurück, ob der Handgriff korrekt oder falsch ausgeführt wurde. Somit können die Mitarbeiter vergessene oder fehlerhaft ausgeführte Montageschritte direkt korrigieren – eine spätere, aufwändige Nacharbeit entfällt, Unternehmen können Ausschuss minimieren. Und das ganz ohne aufwändige Umrüstung der Montagestrecke oder Anschaffung neuer Werkzeuge.

Kognitive Handwerkzeuge als Video bei youtube


#inNUEvation #seeyouagain

Am 2. und 3. Juli 2018 fand die erste #inNUEvation Innovationskonferenz in Nürnberg statt. Den Rund 200 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wurde an den zwei Tagen das breite Spektrum an Forschung und Innovation in der Metropolregion Nürnberg präsentiert.

Internationale Referenten sowie hochrangige Industrievertreter referierten und diskutierten über die Themen Digitalisierung, Innovationsforschung und Zukunftstechnologien. Mit der Innovationskonferenz #inNUEvation, veranstaltet vom LZE e.V., stellten die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) sowie die beiden Fraunhofer-Institute IIS und IISB gemeinsam mit Partnern aus der Industrie diese Leistungsfähigkeit unter Beweis.

Für Mai 2020 war die zweite #inNUEvation unter dem Motto “Röntgenjahr” geplant. Allerdings findet die #Innovation der #Metropolregion in diesen Tagen im #Homeoffice statt und nicht auf Konferenzen. Deshalb wird die #inNUEvation in der geplanten Form abgesagt und mit neuen Ideen weiterentwickelt.

#staytuned #stayhealthy #stayinnovative

#inNUEvation #seeyouagain

www.innuevation.de


IIS-Institutsleiter Prof. Dr. Heuberger trifft StM Gerlach im JOSEPHS

Das Projekt »Digitalisierung im ländlichen Raum« des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS beschäftigt sich mit digitalen Konzepten für die Bereiche Nahversorgung, Medizin und Pflege, Bildung sowie Mobilität. Mit einem Exponat zeigte das Fraunhofer IIS Staatsministerin Judith Gerlach am 7. Februar verschiedene Facetten der Digitalisierung des ländlichen Raums.

Der ländliche Raum in Deutschland steht aufgrund der aktuellen demographischen Veränderungen vor einer Reihe von Herausforderungen. Dabei bietet gerade die Digitalisierung große Potenziale, um die Daseinsvorsorge aufrecht zu erhalten und den ländlichen Raum als Lebens- und Arbeitsraum wieder attraktiver zu gestalten. Der Forschungsbereich Supply Chain Services (SCS) des Fraunhofer IIS entwickelt und untersucht in einem interdisziplinären Team neue digitale Lösungen in den Lebensbereichen Medizin und Pflege, Mobilität, Nahversorgung und Bildung.

Davon hat sich Gerlach, Staatsministerin für Digitales, am 7. Februar 2020, im JOSEPHS in Nürnberg selbst ein Bild gemacht. Prof. Dr. Albert Heuberger, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IIS, und Prof. Dr. Kathrin M. Möslein, Vizepräsidentin Outreach der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), waren vor Ort und haben Gerlach über aktuelle Forschungsergebnisse und Projekte informiert. Die Staatsministerin hat im JOSEPHS Test Space auch digitale Start-Ups sowie neue Service- und Produktideen aus der Metropolregion kennengelernt.


Gewinner Kristallwettbewerb 2019

„Wer züchtet den schönsten Kristall?“ – Gewinner des bundesweiten Schülerwettbewerbs stehen fest

3500 Schülerinnen und Schüler von 250 Schulen aus ganz Deutschland nahmen am bundesweiten Schülerwettbewerb „Wer züchtet den schönsten Kristall?“ teil. Der Wettbewerb wurde vom Fraunhofer IISB, der Deutschen Gesellschaft für Kristallwachstum und Kristallzüchtung (DGKK) und dem Leistungszentrum Elektroniksysteme (LZE) gemeinsam mit dem P-Seminar „Kristallwettbewerb“ des Gymnasiums Eckental organisert. Eine Fachjury wählte die Gewinnerkristalle aus 350 eingesendeten Alaunkristallen aus. Der erste Preis ging an das Theodor-Fliedner-Gymnasium in Düsseldorf. Den zweiten Platz teilen sich das Max-Planck-Gymnasium in München, die Georg-Kerschensteiner-Schule in Müllheim und die staatliche Realschule in Dornburg-Camburg. Auf dem dritten Platz landeten die Kaufmännischen Schulen Hausach. Darüber hinaus bekommen das Kant-Gymnasium in Boppard und die staatliche Realschule in Herzogenaurach Sonderpreise.

Weiterlesen unter https://www.iisb.fraunhofer.de/en/press_media/press_releases/pressearchiv/archiv_2019/gewinner-kristallwettbewerb_2019.html


Konzept „Existency“ punktet im bundesweiten Wettbewerb um EXIST-Gründungskultur

Das Bundeswirtschaftsministerium hat am 3. Dezember 2019 im Berliner Futurium die FAU und ihre Partner als Preisträger im Wettbewerb EXIST-Potentiale ausgezeichnet. Mit ihrem Konzept „Existency“ überzeugte die FAU im bundesweiten Wettbewerb um EXIST-Gründungskultur die Fachjury des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in der Kategorie „Regional vernetzen“ gemeinsam mit ihren regionalen Partnerhochschulen, der Technischen Hochschule Nürnberg und der Hochschule Ansbach. Mit rund 3 Millionen Euro wird das Projekt „Existency“ in den nächsten Jahren Ausgründungen aus der Wissenschaft in Mittelfranken weiter stärken, professionalisieren, vernetzen und skalieren. So werden in ganz Mittelfranken tragfähige Start-up-Netzwerke gefördert.

Innovationskraft trifft Gründergeist

Die FAU wurde im Schwerpunkt „Regional vernetzen“ aus 220 teilnehmenden Hochschulen und Universitäten ausgewählt. Sie ist eine der innovationsstärksten Universitäten weltweit. Im aktuellen Reuters- Innovationsranking belegt sie deutschlandweit Platz 1 und weltweit Platz 14. Sie fördert systematisch Gründungen aus der Wissenschaft und begleitet ihre Start-ups während des gesamten Prozesses von der Mobilisierung, Teamfindung und Gründungsfinanzierung bis hin zur Etablierung am Markt und Wachstumsunterstützung.

Die FAU verfügt in ihrer Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer über ein leistungsstarkes Gründerbüro und wirkungsvolle Unterstützungsformate für die unterschiedlichen Phasen einer wissenschaftsbasierten Gründung: Die FAU Digital Tech Academy mobilisiert digitale unternehmerische Talente über die Fakultäten und Fachgrenzen der FAU hinweg; der neu eingerichtete FAU Sandbox Innovation Fund liefert überzeugenden Gründerteams eine erste Startfinanzierung. Auf Initiative der FAU ist in Nürnberg das digitale Gründerzentrum ZOLLHOF – Tech Incubator entstanden: eine Starthilfe für Gründerinnen und Gründer deutschlandweit und international. In Partnerschaft der FAU mit den regionalen Fraunhofer-Instituten wurde jüngst das regionale Leistungszentrum LZE mit neuen wissenschaftsorientierten Ausgründungsformaten etabliert. In diesem starken Umfeld können sich rund 80 Prozent der wissens- und technologieorientierten Start-ups aus der FAU langfristig stabil am Markt etablieren. Genau diese strategische Stärke wird die FAU nun mit ihren Partnern für die gesamte Region Mittelfranken konsequent weiterentwickeln.

Weiterlesen unter https://www.fau.de/2019/12/news/bundeswirtschaftsministerium-zeichnet-fau-aus/


JOSEPHS erfolgreich ausgegründet

Mehr als 50.000 Besucherinnen und Besucher, über 250 Veranstaltungen pro Jahr und 18 Themenwelten mit 90 Forschungspartnern – nach seinen ersten fünf Jahren in der Nürnberger Innenstadt kann das Innovationslabor JOSEPHS beeindruckende Zahlen aufweisen. Jetzt wird das JOSEPHS flügge: Seit Mai firmiert das Innovationslabor nun als eigenständiges Unternehmen, das im Rahmen des Leistungszentrums Elektroniksysteme (LZE) gegründet und unter dem Safe-Harbored-Startup-Programm aufgebaut wird.

https://josephs-innovation.de/


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