Ein Innovationskünstler in seinem Element

Sicher, sauber und fast unbegrenzt verfügbar – Wasserstofftechnologie wird einen wichtigen Beitrag für die Energieversorgung der Zukunft leisten. Innovationskünstler Johannes Geiling vom Fraunhofer IISB in Erlangen wirkt mit seiner Forschung zu wasserstoffbasierten Energiesystemen maßgeblich an der Energiewende in der Metropolregion Nürnberg mit.

„Sogar vom Homeoffice aus habe ich die Messdatenaufzeichnung unseres ‚Wasserstoff-Containers‘ regelmäßig gecheckt“, erzählt er. Die technologieübergreifende Demonstrationsplattform dient der Erzeugung, Speicherung und Rückverstromung von Wasserstoff. „Wasserstofftechnologie ist ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung und Energienutzung“, ist Johannes Geiling überzeugt. Der Wasserstoff-Container ist ein Gemeinschaftsprojekt des Fraunhofer IISB mit der Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und dem Fraunhofer IIS. 2015 haben sich die Institutionen mit der Gründung des Leistungszentrums Elektroniksysteme (LZE) zusammengetan. Mit dem Container haben die FAU und die Fraunhofer-Institute eine komplette Prozesskette generiert, die elektrische Energie in chemisch gebundenen Wasserstoff überführt und daraus wieder Strom gewinnt.

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Frauhofer IIS und IISB gewinnen Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2020

Auf ihrer Jahrestagung am 9. Oktober 2020 im Fraunhofer-Forum Berlin zeichnete die Fraunhofer-Gesellschaft herausragende Projekte ihrer Forscherinnen und Forscher aus. 

Seit 1978 verleiht die Fraunhofer-Gesellschaft jährlich Preise für herausragende wissenschaftliche Leistungen ihrer Mitarbeiter, die anwendungsnahe Probleme lösen. In diesem Jahr wurden vier Preise mit jeweils 50 000 Euro vergeben. Nach Erlangen gingen zwei davon.


Nürnberg: Polizei, Zoll, Feuerwehr, kritische Infrastrukturen: Sie sind zunehmend angewiesen auf Satellitennavigation. Doch diese ist leicht zu stören und zu manipulieren. Ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS aus Nürnberg schafft Sicherheit – mit einer robusten, vertrauenswürdigen und täuschungssicheren Lösung. Dafür erhält es einen von vier, jeweils mit 50 000 Euro dotierten Joseph-von-Fraunhofer-Preisen.

Power für die Mobilitätswende! Das Fraunhofer IISB freut sich über den Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2020 für unsere Kollegen Dr. Bernd Eckardt und Dr. Stefan Matlok. Die Auszeichnung erhalten sie für die Entwicklung einer ganz neuen Generation von extrem leistungsfähigen Gleichspannungswandlern – zentrale Komponenten für die Brennstoffzellenfahrzeuge der Zukunft.


Gemeinsam stark – 5 Jahre Leistungszentrum Elektroniksysteme (LZE)

Mit einer Pressekonferenz am 16. Juni 2015 wurde das LZE unter Schirmherrschaft der damaligen bayerischen Wirtschaftsministern Ilse Aigner offiziell eröffnet. Seit nunmehr fünf Jahren bauen die Partner im LZE ihre enge Zusammenarbeit in Forschung und Transfer immer weiter aus. Inzwischen gibt es in Ergänzung zu den Instituten und Lehrstühlen eine eigene, von der Universtität Erlangen-Nürnberg (FAU) und Fraunhofer getragene Rechtsstruktur des LZE, die mit einem gemeinnützigen Verein und einer Technologietransfergesellschaft die Kooperationsmöglichkeiten erweitert. Es wurde eine gemeinsame Weiterbildungsplattform aufgesetzt, die unter anderem mit den digitalen „Knowledge Snacks“ interessante Formate für Teilnehmer aus der Wirtschaft anbietet. Es wurden eigene Veranstaltungsreihen wie die Fachtagung LZE Tech Day oder die Innovationskonferenz #inNUEvation, bei der sich der Stolz auf die Region schon im Namen findet, aus der Taufe gehoben und es sind bereits mehrere Ausgründungen entstanden. Auch das offene Innovationslabor JOSEPHS in Nürnberg gehört mittlerweile zum Startup-Reigen des LZE.

Das Leistungszentrum Elektroniksysteme in der Metropolregion Nürnberg ist eine zentrale Plattform am richtigen Ort, um der regionalen und bayerischen Industrie noch besseren Zugang zum wissenschaftlich wie wirtschaftlich bedeutsamen Themenfeld der Elektronik zu bieten. Nach dem Motto „Gemeinsam erreicht man mehr.“ ist die Mitarbeit aller drei LZE-Forschungspartner in der regionalen Initiative #Innovationskunst nur konsequent.


LZE Knowledge Snacks

Die LZE.academy bietet auch in diesen Zeiten, in ihrer Webinarreihe, die Möglichkeit exklusive Einblicke in das Themenfeld „Digitale Transformation“ zu erhalten! In kurzen Vorträgen vermitteln Experten der LZE.academy-Forschungspartner die wichtigsten Inhalte und bieten in einer anschließenden Q&A-Runde die einzigartige Möglichkeit, Ihre Fragen zu beantworten.

Mehr zu den kostenfreien Webinaren und Wissenssnacks für Zwischendurch unter www.lze.academy/knowlegde_snacks/


FutureIOT – Landwirtschaft.Digital

Pressemitteilung des Fraunhofer IISB

Sensorik zur schnellen elektronischen Detektion von Nitratkonzentrationen in Bodenproben

Das Fraunhofer IISB in Erlangen erforscht im Projekt FutureIOT Herstellung und Einsatz kostengünstiger Ionensensoren. Mit den siebgedruckten Bauelementen lässt sich beispielsweise die Nitratkonzentration in Bodenproben messen und so der Düngemitteleinsatz in der Landwirtschaft steuern. Im Rahmen des Projekts werden die Sensoren weiter optimiert und mit Cloud-Anwendungen vernetzt. FutureIOT wird von der Bayerischen Forschungsstiftung (BFS) gefördert.

Die Nitratbelastung des Grundwassers in landwirtschaftlichen Gebieten wird intensiv diskutiert. Das Fraunhofer IISB in Erlangen stellt eine kostengünstige Methode bereit, mit der sich vor Ort und ohne umfangreiche Laborausstattung Bodenproben analysieren lassen. Die dafür eingesetzten Ionensensoren werden kostengünstig im Siebdruckverfahren hergestellt und lassen sich über eine Spannungsmessung elektronisch auslesen. Die Messdaten dieser potentiometrischen Detektoren werden dann von Mikrocontroller-Einheiten direkt weiter­verarbeitet und ausgewertet. Für Landwirte soll es dadurch einfacher werden, ihrer Dokumentations­pflicht bezüglich der vorgeschriebenen Analysen nachzukommen und den Einsatz von Düngemitteln zu steuern.

Wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IISB nachweisen konnten, sind die kostengünstig gedruckten Nitratsensoren den etablierten Methoden ebenbürtig hinsichtlich der Messgenauigkeit. Zudem gestalten sich die Präparation der Bodenproben und die Messwertaufnahme einfacher.

Im Projekt „FutureIOTProjekt FutureIOT, Teilprojekt Landwirtschaft.Digital. Bodensensorik” der Bayerischen ForschungsstiftungHomepage der Bayerischen Forschungsstiftung (BFS) werden die Sensoren bis hin zur Anbindung an Cloud-Anwendungen weiterentwickelt. Die gedruckten Ionensensoren lassen sich auch im Fitnessbereich in funktionaler Kleidung einsetzen, beispielsweise zur Überwachung physiologischer Körperparameter anhand der Transpiration.

Seine gedruckte Ionensensorik für den Agrar- und Wearables-Bereich präsentiert das Fraunhofer IISB auf der Fachmesse LOPEC 2020 am 25. und 26. März in der Messe München, im Rahmen der WOCHE DER UMWELT am 9. und 10. Juni in Berlin, auf der SMART FARMING CONFERENCE am 23. und 24. Juni in Venlo (NL) sowie auf der SENSOR+TEST vom 23. bis 25. Juni 2020 in Nürnberg.

Aktualisierung (Stand 28.4.2020): Leider konnten bzw. können die genannten Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie geplant durchgeführt werden. Bitte kontaktieren Sie bei Fragen direkt die angegebenen Ansprechpartner.


Werkzeuge intelligent ausstatten: kostensparend und schnell

Intelligente Technologie, die den Menschen unterstützt – einfach, kompakt und ohne große Umrüstzeiten: dieses Ziel verfolgt darum das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Kognitive Handwerkzeuge“ des Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS). Konkret geht es darum, sofort zu erkennen, ob der Mitarbeiter den jeweiligen Montageschritt korrekt ausgeführt hat. Die wirkliche Neuerung dabei ist aber die Idee dahinter: Statt auf neues, teures Werkzeug zu setzen, das mit Sensorik ausgestattet ist oder die gesamte Montagestrecke umzurüsten, wird das vorhandene Werkzeug entsprechend intelligent ausgestattet.

Wie das funktioniert? Ganz einfach mittels eines aufsteckbaren Sensormoduls. Die Mitarbeiter in der Montage stecken dies auf das jeweilige Werkzeug. Somit erhalten die Werkzeuge die benötigte Intelligenz: Das Sensormodul erkennt die durchgeführte Tätigkeit und meldet zurück, ob der Handgriff korrekt oder falsch ausgeführt wurde. Somit können die Mitarbeiter vergessene oder fehlerhaft ausgeführte Montageschritte direkt korrigieren – eine spätere, aufwändige Nacharbeit entfällt, Unternehmen können Ausschuss minimieren. Und das ganz ohne aufwändige Umrüstung der Montagestrecke oder Anschaffung neuer Werkzeuge.

Kognitive Handwerzeuge als Video bei youtube


#inNUEvation #seeyouagain

Am 2. und 3. Juli 2018 fand die erste #inNUEvation Innovationskonferenz in Nürnberg statt. Den Rund 200 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wurde an den zwei Tagen das breite Spektrum an Forschung und Innovation in der Metropolregion Nürnberg präsentiert.

Internationale Referenten sowie hochrangige Industrievertreter referierten und diskutierten über die Themen Digitalisierung, Innovationsforschung und Zukunftstechnologien. Mit der Innovationskonferenz #inNUEvation, veranstaltet vom LZE e.V., stellten die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) sowie die beiden Fraunhofer-Institute IIS und IISB gemeinsam mit Partnern aus der Industrie diese Leistungsfähigkeit unter Beweis.

Für Mai 2020 war die zweite #inNUEvation unter dem Motto “Röntgenjahr” geplant. Allerdings findet die #Innovation der #Metropolregion in diesen Tagen im #Homeoffice statt und nicht auf Konferenzen. Deshalb wird die #inNUEvation in der geplanten Form abgesagt und mit neuen Ideen weiterentwickelt.

#staytuned #stayhealthy #stayinnovative

#inNUEvation #seeyouagain

www.innuevation.de


IIS-Institutsleiter Prof. Dr. Heuberger trifft StM Gerlach im JOSEPHS

Das Projekt »Digitalisierung im ländlichen Raum« des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS beschäftigt sich mit digitalen Konzepten für die Bereiche Nahversorgung, Medizin und Pflege, Bildung sowie Mobilität. Mit einem Exponat zeigte das Fraunhofer IIS Staatsministerin Judith Gerlach am 7. Februar verschiedene Facetten der Digitalisierung des ländlichen Raums.

Der ländliche Raum in Deutschland steht aufgrund der aktuellen demographischen Veränderungen vor einer Reihe von Herausforderungen. Dabei bietet gerade die Digitalisierung große Potenziale, um die Daseinsvorsorge aufrecht zu erhalten und den ländlichen Raum als Lebens- und Arbeitsraum wieder attraktiver zu gestalten. Der Forschungsbereich Supply Chain Services (SCS) des Fraunhofer IIS entwickelt und untersucht in einem interdisziplinären Team neue digitale Lösungen in den Lebensbereichen Medizin und Pflege, Mobilität, Nahversorgung und Bildung.

Davon hat sich Gerlach, Staatsministerin für Digitales, am 7. Februar 2020, im JOSEPHS in Nürnberg selbst ein Bild gemacht. Prof. Dr. Albert Heuberger, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IIS, und Prof. Dr. Kathrin M. Möslein, Vizepräsidentin Outreach der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), waren vor Ort und haben Gerlach über aktuelle Forschungsergebnisse und Projekte informiert. Die Staatsministerin hat im JOSEPHS Test Space auch digitale Start-Ups sowie neue Service- und Produktideen aus der Metropolregion kennengelernt.


Gewinner Kristallwettbewerb 2019

„Wer züchtet den schönsten Kristall?“ – Gewinner des bundesweiten Schülerwettbewerbs stehen fest

3500 Schülerinnen und Schüler von 250 Schulen aus ganz Deutschland nahmen am bundesweiten Schülerwettbewerb „Wer züchtet den schönsten Kristall?“ teil. Der Wettbewerb wurde vom Fraunhofer IISB, der Deutschen Gesellschaft für Kristallwachstum und Kristallzüchtung (DGKK) und dem Leistungszentrum Elektroniksysteme (LZE) gemeinsam mit dem P-Seminar „Kristallwettbewerb“ des Gymnasiums Eckental organisert. Eine Fachjury wählte die Gewinnerkristalle aus 350 eingesendeten Alaunkristallen aus. Der erste Preis ging an das Theodor-Fliedner-Gymnasium in Düsseldorf. Den zweiten Platz teilen sich das Max-Planck-Gymnasium in München, die Georg-Kerschensteiner-Schule in Müllheim und die staatliche Realschule in Dornburg-Camburg. Auf dem dritten Platz landeten die Kaufmännischen Schulen Hausach. Darüber hinaus bekommen das Kant-Gymnasium in Boppard und die staatliche Realschule in Herzogenaurach Sonderpreise.

Weiterlesen unter https://www.iisb.fraunhofer.de/en/press_media/press_releases/pressearchiv/archiv_2019/gewinner-kristallwettbewerb_2019.html


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